Der Münchener Pegida-Chef, Heinz Meyer, hat vom 30. April bis zum 1. Mai eine Dauerkundgebung vor dem Hamburger autonomen Zentrum „Rote Flora“ angemeldet.

Es ist eine gelungene Provokation. Was anderes soll es wohl auch nicht sein. Meyer plant bei seiner Kundgebung mit dauerhaft rund zehn Teilnehmern. Während der Kundgebung sollen auf einer Leinwand „islamkritische Beiträge“ und Reden der AfD-Bundestagsfraktion abgespielt werden, wie die BILD berichtet.

Kundgebung wird nicht wie geplant stattfinden

Klar scheint jedoch schon jetzt zu sein, dass die Kundgebung nicht wie von Meyer geplant stattfinden wird. So lehnte die Hamburger Versammlungsbehörde Meyer aufgrund seiner zahlreichen Vorstrafen als Versammlungsleiter ab.

Zudem soll der Ort der Kundgebung verschoben werden. Die Kundgebung wird dann nicht wie geplant vor dem autonomen Zentrum, sondern im Bereich des Hamburger U-Bahnhofs Schlump stattfinden. Dieser befindet sich rund einen Kilometer vom Zentrum entfernt. Meyer will gegen diese Auflagen vorgehen.

Weitere rechte Demonstrationen

Auch in anderen Städten wollen Rechte am 1. Mai demonstrieren. So ist unter anderem eine Demonstration von „Die Rechte“ in Duisburg angemeldet worden. Auch in Chemnitz wollen AfD und der rechte Verein Pro Chemnitz am 1. Mai demonstrieren.