Das wird ein schwarzer Freitag der 13., dem Europas größter Schweinefleischproduzent Clemens Tönnies da entgegen blickt. Der Kölner Verein „Aktion gegen Arbeitsunrecht“ ruft bundesweit zu Demonstrationen gegen den Tönnies-Konzern und seinen Umgang mit Mensch und Tier auf.

Ziel des Aktionstages ist es laut dem Verein, Kundinnen und Kunden für die ausbeuterischen und unappetitlichen Produktionsbedingungen zu sensibilisieren und den Tönnies-Großkunden ALDI unter Druck zu setzen.

Ein Ende des Systems Tönnies

„Wir fordern das Ende des Systems Tönnies. Dieses System des europäischen Marktführers bei der Schweineschlachtung hat sich nicht nur in die Arbeitsverhältnisse eingefressen, sondern auch in die Natur, in die Lebensgrundlage Wasser, in die Tierwelt und nicht zuletzt in die politischen Verhältnisse“, so Werner Rügemer, Vereinsvorsitzender der Aktion gegen Arbeitsunrecht.

In 24 Städten sind mittlerweile Aktionen angekündigt. Dabei kommen GewerkschafterInnen, MenschenrechtlerInnen und UmweltschutzaktivistInnen zusammen, um gemeinsam gegen die industrielle Ausbeutung von Menschen, Tieren und der Umwelt zu protestieren.

„Wir wollen den Schweine-Baron, Schalke-Boss und Rassisten Clemens Tönnies dort treffen, wo es weh tut: am Marken-Image und Umsatz. Betreiben wir Aufklärung an Supermärkten!“, heißt es im Aufruf für den Aktionstag am kommenden Freitag.