25,3 Milliarden Euro nahmen deutsche Rüstungskonzerne von 2000 bis 2018 mit dem Verkauf von Kriegsgerät ein.

Das ergab eine Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Dabei war das Jahr 2017 mit Einnahmen von 2,65 Milliarden Euro das umsatzstärkste für die deutschen Monopole. Doch diese Angaben sind noch immer nicht komplett. So fehlen unter anderem die Zahlen für das laufende Jahr 2019, sowie jene für kriegstaugliches Material, welches keine Rüstungsgüter darstellt.

Waffenlieferungen an Diktaturen und Kriegstreiber

Wie blutig das Geschäft mit Kriegsgerät ist, bedarf keiner Erklärung. Auch die deutschen Monopole und die BRD schrecken hier vor nichts zurück. So wurden die Lieferungen an Saudi-Arabien erst dann gestoppt, als das Land durch den Mord am Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul die Augen der Weltöffentlichkeit auf sich zog.
Auch an die faschistische Türkei wurde erst Tage nach dem Beginn ihrer Invasion in Nordsyrien ein Export-Stopp verhängt. Laut Wirtschaftsminister Altmaier betrifft dieser allerdings – anders als der gegen Saudi-Arabien – nur die nicht bereits genehmigten Geschäfte.