Weltweit sind gestern überwiegend junge Menschen gegen die Untätigkeit der herrschenden Politik gegenüber der Klimakrise auf die Straße gegangen. Die Proteste fanden in über 2.400 Städte in 157 Ländern statt. In Deutschland waren nach Angaben von „Fridays for Future“ 630.000 Menschen auf der Straße.

Die internationale Bewegung für Klimagerechtigkeit, „Fridays for Future“, hat erneut einen starken Protesttag organisiert. Am gestrigen Freitag gingen nach Angaben der VeranstalterInnen in rund 500 deutschen Städten über eine halbe Million Menschen auf die Straße. Besonders große Demonstrationen gab es in Berlin (60.000), München (33.000) und Köln (20.000). Der Großteil davon waren SchülerInnen, welche die Schule bestreikten.

Es war der vierte internationale Aktionstag, der sich gegen die Untägigkeit der herrschenden Politik im Anbetracht der globalen Klimaveränderungen richtet. Den Aufschlag machten Aktionen in Australien, insgesamt fanden Proteste in über 2.400 Städte in 157 Ländern statt. Der Aktionstag war bewusst auf den Freitag vor der ab Montag in Madrid tagenden Weltklimakonferenz gelegt worden.

Der letzte internationale Klimastreik hatte am 20. September stattgefunden. Damals waren in Deutschland 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen.