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Freitag, März 1, 2024
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    Nahrungsmittel werden weltweit immer teurer

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    Laut den Vereinten Nationen steigen die Preise für Grundnahrungsmittel weltweit an. Seit 8 Monaten seien die Kosten nicht gefallen.

    Errechnet wird der Lebensmittel-Preisindex durch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO (Food and Agricultural Organization), die den „Food Price Index“ monatlich veröffentlicht.

    Insgesamt werden die Weltmarktpreise von 55 Produkten und Nahrungsmitteln erfasst, die in fünf Gruppen eingeteilt werden. Dieser Index setzt sich aus den Preisen von Fleisch, Milchprodukten, Getreide, pflanzlichen Ölen und Zucker zusammen.

    2011 wurde als das Spitzenjahr mit 131,9 Punkten errechnet. Der Durchschnitt des Jahres 2020 lag bei 98 Punkten. Und nun im Januar 2021 kletterte der Wert wieder auf 113,3 Punkte.

    Getreide kostete 2021 im Januar 7,1% mehr als im Vorjahresmonat. Der Preis für Mais stieg um 42,3%. Die ausbleibende Produktion in den USA und die hohe Nachfrage in China sollen dafür verantwortlich sein. Die Preise für Zucker stiegen um 8,1%, für Öle und Fette um 5,8% und für Milch- und Fleischprodukte jeweils um rund 1%.

    Die Wirtschafts-, Klima- und Coronakrise lassen vor allem ökonomisch schwache Haushalte darunter leiden. Steigende Nahrungsmittelpreise verschärfen zudem soziale Missstände und bedeuten hohes Konfliktpotential. Da laut Experten von einer sinkenden Preisentwicklung nicht auszugehen sei, werden die verschiedenen Krisen auf dem Rücken der ökonomisch am schlechtesten Gestellten einer Gesellschaft ausgetragen.

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