Im Jahr 2019 stieg der Verbrauch von Verpackungsmaterialien in Deutschland pro Person auf 227,55 Kilogramm. Die Bundesrepublik liegt damit weit über dem Mittelwert der Europäischen Union.

Laut der Deutschen Umwelthilfe (DU) werden in Deutschland rund fünfzig Kilogramm mehr Verpackungsmüll pro Kopf produziert, als im Rest der EU.

Vor allem Einweg-Getränkebecher und Einweg-Essensbehälter, sowie der umfangreiche Onlinehandel und seine Paket-Verpackungen sorgen für einen Müllberg von 18,91 Millionen Tonnen im Jahr 2019. Dieser Berg ist seit den Vorjahren kontinuierlich angestiegen.

Laut der Umwelthilfe könne dieses Problem nur durch ein energisches Abfallvermeidungsziel, durch höhere Mehrweg-Quoten bei allen Arten von Verpackungen und durch eine Plastiksteuer für Unternehmen abgebaut werden. Vor allem der Handel und Supermärkte seien hierfür in die Pflicht zu nehmen, um den Verpackungsmüll bis 2025 zu halbieren.


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