Während die Tarifrunden mit Nullmonaten und Absichtserklärungen enden, steigen die Lebenshaltungskosten immer weiter an. In der letzten Woche hat die Inflation die 5-Prozent-Marke durchbrochen.

Für viele – insbesondere durch Pandemie und Wirtschaftskrise gebeutelte – Haushalte bedeutet das, immer mehr Anstrengung betreiben zu müssen, um den Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Für manche heißt es sogar, die eigenen Grundbedürfnisse gegeneinander abwägen zu müssen.

Aus diesem Grund hat das Bündnis „Nicht auf unserem Rücken!“ eine Aktionswoche gegen Teuerungen ins Leben gerufen. Vom 4. bis zum 11. Dezember finden bundesweit Proteste gegen die Teuerungen statt, welche die Arbeiter:innen zunehmend belasten.

Unter dem Motto „Auf die Straße gegen Teuerungen!“ haben die ersten Aktionen in Gießen und München bereits stattgefunden.

In München war man auf der Demo „Munich Urban Collapse“ des Bündnisses „Ausspekuliert“ vertreten. Denn die neue Regierung will die Frage von bezahlbarem Wohnraum vor allem dadurch beantworten, einfach vor allem mehr zu bauen. „Das wird im Großen und Ganzen nichts an der Wohnraumproblematik ändern, aber garantiert dem Kapital weiterhin Profite“, kommentiert ein Mitstreiter vom Bündnis „Zukunft Erkämpfen“ aus München.

In Gießen war die „Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen“ zur Mietenfrage im Rahmen der Aktionswoche ebenfalls auf der Straße. Weitere Termine sind:

  •  9.12. – Essen – 17:30 Uhr – Willy-Brandt-Platz
  •  10.12. – Berlin – 17:00 Uhr – U-Bahnhof Kottbusser Tor
  •  11.12. – Leipzig – 13:30 Uhr – Lindenauer Markt
  •  11.12. – Köln – 14:00 Uhr – Friesenplatz

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