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Samstag, Mai 25, 2024
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    Unter Bewegungsmangel leiden Millionen Menschen

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    Laut der WHO werden bis 2030 mehr als eine halbe Milliarde Menschen akut unter dem Mangel an Bewegung leiden. In Deutschland sei die Gefahr besonders groß.

    Durch Bewegungsmangel kann eine Vielzahl von Krankheiten ausgelöst werden: Diabetes, Herzkrankheiten, Depressionen, Demenz und starkes Übergewicht (Adipositas). Bis zum Jahr 2030 schätzt die WHO, dass bis zu 500 Millionen Menschen enorm unter diesen Erkrankungen zu leiden hätten.

    In Länder mit einem niedrigen Pro-Kopf-Einkommen liege die Gefahr des Bewegungsmangels in der Gesellschaft bei rund 16%. In den reichen Industrienationen sei der Wert doppelt so hoch. Dies unterscheide sich zwar von Land zu Land, doch die Bundesrepublik liege dabei besonders weit vorn.

    44% der Frauen und 40% der Männer fallen in die Kategorie der mangelnden Bewegung. Unter deutschen Jugendlichen sei die Rate noch weit höher. 88% der Mädchen und 80% der Jungen bewegen sich zu wenig. Die Corona-Pandemie habe diesen Trend unterstützt.

    Den Erkrankungen durch Bewegungsmangel könne allein damit vorgebeugt werden, dass sich ein Mensch mindestens 150 Minuten pro Woche bewegt. Dabei geht die WHO nicht von stark belastendem Training aus, sondern bereits Fahrradfahren oder schnelles Gehen beuge den Krankheitsbildern vor.

    Die WHO geht zudem davon aus, dass die weltweiten Kosten bis zum Jahr 2030 auf circa 300 Milliarden Dollar steigen könnten, wenn dem allgemeinen Bewegungsmangel vor allem in den Industrienationen nicht vorgebeugt werden würde.

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