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Sonntag, April 14, 2024
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    6 Jahre „Perspektive“ – 6 Gründe, warum Perspektive einzigartig ist

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    Ob bei den „U-Bahn-News“, den Abendnachrichten oder in der Boulevard-Zeitung auf der Arbeit: die kapitalistische Presse stimmt uns auf Krieg ein, hetzt gegen Streiks und feiert die Milliardäre, die uns ausbeuten, ab. Nur schimpfen reicht da nicht. Wir müssen die Presse der Unterdrückten selber schaffen! Mit Perspektive leisten wir unseren einzigartigen Beitrag. – Sechs Beispiele am sechsten Geburtstag.

    1. Objektive Nachrichten

    „Zu sagen, was ist, bleibt die revolutionärste Tat“ – mit dieser Aussage hat die deutsche Kommunistin Rosa Luxemburg einen zentralen Punkt getroffen. In einer (Presse-)Welt der Lügen, Halbwahrheiten und Auslassungen ist es bereits ein wichtiger Schritt, die Fakten, die verschwiegen werden oder auf Seite 10 stehen, klar darzulegen, um Hintergrund-Informationen zu ergänzen und die Welt zu zeichnen, wie sie tatsächlich ist.

    2. Revolutionäre Kommentare

    Doch bei Perspektive sind wir nicht nur analytisch und in der Recherche unterwegs, sondern haben auch viele meinungsstarke Autor:innen. Und während die Bildzeitung über Streiks hetzt „Bitte nicht wie in Frankreich!“ heißt es bei uns gerade „Bitte wie in Frankreich!“. Während Kriegsgegner heutzutage als Landesverräter gebrandmarkt werden, nehmen unsere Autor:innen eine klare Position gegen den imperialistischen Krieg von beiden Seiten ein. Während die Lokalpresse von “Beziehungstaten” spricht, erklären und benennen wir, dass es sich um einen Femizid handelt – sagen, was ist.

    3. Wir bringen wirkliche Perspektiven rein

    In unserer Zeitung bleibt es nicht nur bei Kritik. Wir fragen: Wie könnte es anders sein? Was sind Alternativen? Und vor allem, was muss getan werden, um dahin zu kommen? Unsere Autor:innen bringen all diese Perspektiven ein. Dabei werfen sie die Denkverbote von einem „alternativlosen Kapitalismus“ ab und untersuchen den Ausblick für unsere Kämpfe und eine Welt jenseits von Krieg, Umweltzerstörung, Patriarchat und Ausbeutung.

    4. Aus der Klasse für die Klasse

    Bei Perspektive wollen wir den Stimmlosen eine Stimme geben – und zwar ihre eigene. Deshalb arbeitet unsere Redaktion direkt mit dutzenden Korrespondent:innen zusammen, die über die Ausbeutung in ihrem Betrieb oder die Zumutungen der kapitalistischen Welt schreiben wollen. Sie redigiert, kürzt, bildet aus und schafft so eine Basis, in der professioneller Journalismus und kapitalistische Lebensrealität näher zueinander rücken – denn die Klasse schreibt hier selbst.

    5. Kollektiver Organisator

    Perspektive ist nicht nur ein kollektives Organ, um aufzurütteln und aufzuklären – sie ist auch ein Mittel, um uns zu organisieren. Bei der Diskussion am Familientisch, mit Klassenkamerad:innen, auf der Arbeit – zur Fortsetzung der Diskussion ist ein Perspektive-Link nützlich und schnell verschickt. Und vielleicht hat der Kollege oder die Kollegin ja Lust, selbst ein Interview über die miese Sache, die der Chef letztens abgezogen hat, zu geben? Einfach melden unter info@perspektive-online.net.

    Komplett wird unser Projekt durch unsere Printausgabe, die nach wie vor monatlich erscheint – nunmehr seit einem Jahr im neuen Format. Zehntausende haben dadurch Perspektive kennengelernt. Am Küchentisch, auf der letzten Demo oder in ihrem Stadtteil.

    6. Unabhängig von Staat und Kapital – gestützt auf deine Unterstützung

    Es ist kein Wunder, dass die Staatsmedien für den Krieg trommeln, denn die sie kontrollierende Regierung ist diejenige, die aufrüstet und eskalieren will. Es überrascht niemanden mehr, wenn die Springerpresse gegen Streiks und Linke hetzt, denn die Zeitung gehört den Milliardär:innen, die von den aktuellen Zuständen profitieren, wohingegen wir in unseren Kämpfen nur gewinnen können.

    Unabhängiger Journalismus heißt heute, frei von Staatsgeldern zu sein und aus der kapitalistischen Profit-Logik auszubrechen. Beides tun wir bei Perspektive. Dafür arbeiten wir ehrenamtlich an drei Artikeln jeden Tag – sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Doch auch Recherche-Reisen zu Demonstrationen, die Nachforschungen bei Polizeigewalt, eine Website mit rund einer Million Klicks im Jahr und natürlich eine für unsere Klasse kostenlose Printausgabe kosten Geld.

    Und die Zukunft wird nicht nur teurer, sondern auch rauer. Wir alle spüren die Veränderung und die Notwendigkeit von unabhängiger Presse mit Klassenstandpunkt. Das kannst du unterstützen:

    • Regelmäßiges Fördermitglied im Verein werden.
    • Mit Paypal Geld spenden.
    • Mit Steady Geld spenden.
    • Per Überweisung spenden:
      Verein für politische Bildung und unabhängigen Journalismus e.V.
      IBAN: DE26 8306 5408 0004 0080 06
      BIC: GENODEF1SLR
      BANK: VR-Bank Altenburger Land / Deutsche Skatbank

    Und natürlich, indem du uns folgst, unsere Artikel verbreitest oder vielleicht bald selbst Korrespondent:in wirst?!

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