Nachdem die Türkei bereits 2023 den Kauf von Eurofighter-Kampfjets angefragt hatte, macht die Bundesregierung nun den Weg für das Geschäft frei. Hinter dem Deal stecken nicht etwa die Verteidigung von Freiheit und Demokratie, sondern Machtverhältnisse und geostrategische Interessen. – Ein Kommentar.
Am 08. Februar traf der ukrainische Präsident Selenskij überraschend in London ein, um sich mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak zu treffen. Im Vordergrund stand, neben öffentlichkeits- und medienwirksamen Auftritten vor dem Abgeordnetenhaus, die Bitte um Kampfjets. Am Abend reiste Selenskij dann weiter nach Paris, wo er mit derselben Forderung an Scholz und Macron herantrat.