Linke Bewegung hat unter dem Motto „Tag X“ mobilisiert.

Trotz früher Uhrzeit und Kälte versammelten sich gestern knapp 10.000 DemonstrantInnen in Wien, um gegen den Amtsantritt der neuen Regierung aus konservativer ÖVP und rechter FPÖ zu demonstrieren. Linke Kräfte hatten im Land unter dem Motto „Tag X“ bereits im vorhinein für den Tag der „Angelobung“ zu Protesten aufgerufen.

Zwischendurch kam es immer wieder zu kleinen Rangeleien, außerdem wurde eine SchülerInnengruppe kurzzeitig eingekesselt. Zu Festnahmen kam es jedoch nicht.

An der Demonstration nahmen insgesamt auch rund 2.000 SchülerInnen teil, die in einen Schulstreik getreten waren. Auch unter der Studierendenschaft war durch die „Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft“ mobilisiert worden. Beobachter äußerten gegenüber Perspektive Online, dass von Seiten der Gewerkschaften nur wenige Strukturen aktiv geworben hätten, darunter jedoch die „kommunistische Gewerkschaftsinitiative“. Diese erklärte in ihrem Aufruf „Widerstand ab der 1.Minute“: „Sowohl der neue Shootingstar des heimischen Kapitals an der Spitze der ÖVP, Sebastian Kurz, wie die schon etwas abgehalfterte blaue Frontfigur H.C. Strache wetteifern nur so darum, wer das neoliberalste Sammelsurium zu brauen imstande ist und die erste Geige im Wunschkonzert der Reichen zu spielen vermag. In Einem mit diesem multiplizierten Rechtsruck aus rechtskonservativem politischen Personal und rechtextremen Recken, verschärft sich zugleich auch die xenophobe ‚Sündenbock´-Politik im Land nochmals massiv.“

Für den 13.01.2018 ist eine weitere Großdemonstration geplant.

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