Am 5. Dezember letzten Jahres gingen deutschlandweit über 50.000 junge Menschen in den Schulstreik – aus Protest gegen die drohende Wehrpflicht und die zunehmende Militarisierung Deutschlands. Mancherorts reagierte die Schulleitung mit Repressionen gegen ihre eigenen Schüler:innen. So auch im Fall von Marius* aus Stuttgart, welcher im Interview mit Perspektive über drohende Bußgelder und Einschüchterungsversuche spricht.
Am 5. Dezember haben zehntausende Jugendliche gezeigt, was sie von dem neuen Wehrdienstgesetz halten. Der Schulstreik hat mehr als klar gemacht, dass viele Jugendlichen nicht bereit sind, sich für die kommenden Kriege der Bundesregierung an die Front schicken zu lassen. Er war ein Anfang: Ein erster Schritt, der jetzt in langfristige Organisierung übergehen muss – Ein Kommentar von Clara Neumann.