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Mittwoch, April 17, 2024
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    Emanuel Checkerdemian ─ Autor:in

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    Aserbaidschan droht mit Einverleibung Armeniens

    Im September vergangenen Jahres kam es zur militärischen und politischen Eroberung der Republik Artsakh (Berg-Karabach) durch Aserbaidschan. Damit einher ging die nahezu komplette Vertreibung der armenischen Bevölkerung. Nun drangsaliert der aserbaidschanische Faschismus unverhohlen die Republik Armenien und die dort lebenden Armenier:innen. – Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian.

    Nach militärischem Angriff: Aserbaidschan zwingt Artsakh (Nagorno Karabach) zur Selbstauflösung – wie konnte es dazu kommen?

    Seit dem Wiederausbruch des nie beendeten Konflikts um die Nagorny Karabach Region im Südkaukasus 2020 kommt es immer wieder zu Angriffen des Aserbaidschans auf die von Armenier:innen bewohnte Region. Mit dem neuerlichen militärischen Überfall vor wenigen Tagen befürchten viele Armenier:innen einen weiteren Genozid. Hunderte Menschen sind bereits gestorben, Tausende auf der Flucht. Zum kommenden Jahr soll die Republik Artsakh nun auch offiziell aufhören zu existieren. – Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian.

    Nachschlag zur EM: Ein Turnier der Schande

    Als politischste Sportveranstaltung der jüngeren Geschichte gilt die vergangene Fußball-Europameisterschaft vielen Beobachter:innen. Und fürwahr; die „Regenbogenauseinandersetzungen“, die totale Verwertungslogik der UEFA auf Kosten von Menschenleben oder die Thematisierung von Rassismus und Homophobie in Sport und Gesellschaft haben wichtige Debatten in den Vordergrund gedrängt. Dennoch war diese EM ein Turnier der Schande, angefangen bei seiner Austragung und beendet mit den rassistischen Gewaltexzessen nach dem Finale in Wembley. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Der Naziskandal im Frankfurter SEK und die Terrornacht von Hanau

    Die Aufdeckungen von faschistischen Zellen und Neonazis in der hessischen Polizei und besonders in Frankfurt a.M. nehmen kein Ende. Die Drohschreiben des sogenannten „NSU 2.0“, rechtsradikale Chatgruppen oder die Unterschlagung von Waffen aus Asservatenkammern sind seit Jahren offen bekannt. Mit dem Skandal um das Frankfurter Sondereinsatzkommando (SEK) steht nun der nächste Fall rechter Organisation in der hessischen Polizei auf dem Tableau. 13 Beamt:innen aus der mittlerweile aufgelösten SEK Einheit waren auch in der Terrornacht von Hanau im Einsatz. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Der türkische Faschismus in deutscher Uniform

    Die Bundesrepublik Deutschland ist die wichtigste Komplizin dieses panturkischen Terrors. In Düsseldorf verweigerte sie zuletzt parlamentarischen Beobachter:innen der Linkspartei, die die Lage in den umkämpften Gebieten dokumentieren wollten, ihrer Arbeit nachzugehen und erteilte Ausreiseverbote. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Kein Ende in Sicht: Panturkische Aggressionen weiter in der Offensive

    Während der palästinensisch-israelische Konflikt in der letzten Woche – berechtigterweise – die globale Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, ist in seinem Windschatten eine neuerliche panturkistische Offensive im Gange. Schon seit April führt der faschistische türkische Staat einen Angriffskrieg gegen die Gebiete Südkurdistans im Irak durch; seit dem 12./13. Mai befinden sich aserbaidschanische Truppen auf dem Gebiet der Republik Armenien. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Brot und Spiele – Impfstoff soll Olympiade und EM retten

    Während die Corona-Pandemie weiter die Welt im Atem hält und in vielen Ländern bisher keinerlei Impfstoff zur Verfügung steht, laufen die Planungen für Olympia in Tokio und die Fußballeuropameisterschaft auf Hochtouren. Anstatt Menschenleben etwa in Indien oder Afrika zu retten, spenden Pharmakonzerne ihre Impfdosen lieber für Megaevents. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Kein Grund zur Freude: Die Anerkennung des Völkermordes an den Armenier:innen durch die USA

    Zum 106. Gedenktag des Völkermordes an den Armenier:innen durch das Osmanische Reich, hat der Präsident der Vereinigten Staaten, Joseph Biden, diesen offiziell anerkannt. In einem Statement aus Washington heißt es „Das amerikanische Volk ehrt all jene Armenier, die in dem Völkermord, der heute vor 106 Jahren begann, umgekommen sind.”. Dieser Schritt ist eigentlich selbstverständlich und dennoch kein Grund zu feiern. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian. 

    Die Türkei, Aserbaidschan und „die Mission der Großväter“

    Der letzte Teil der kleinen Reihe zum Gedenktag des Völkermordes an den Armenier:innen soll sich mit der aktuellen Lage der „Armenierfrage“ in der Türkei sowie dem „Bruderstaat“ Aserbaidschan beschäftigen. Der diesjährige Gedenktag steht nämlich vor allem auch im Zeichen der jüngsten Kriegsniederlage im Konflikt um das armenische Bergkarabach (Artsakh) und die Gräueltaten der Sieger. – von Emanuel Checkerdemian

    Deutschland und der Völkermord an den Armenier:innen

    In diesem zweiten Teil der Artikel-Reihe zum 106. Jahrestag des Genozids an den Armenier:innen soll das Augenmerk vor allem auf die deutsche Mitwisser- und Mittäterschaft gelegt werden. Trotz der im ersten Teil angesprochenen Unterstützung des Deutschen Reiches für Schutzmaßnahmen der armenischen Minderheiten im Osmanischen Reich bei der Berliner Konferenz 1878, trägt Deutschland die erheblichste Mitschuld an der Aghet, dem Völkermord an den Armenier:innen. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian.

    Aghet – Der Völkermord an den Armenier:innen

    Am 24. April ist der armenische Gedenktag an die Aghet, die große Katastrophe. Im Zuge der türkischen Vernichtungsideologie des Osmanischen Reiches wurden ab 1915 bis zu 1,5 Millionen Armenier:innen, Assyrer:innen und Pontosgriech:innen ermordet, zahllose Kinder zwangsislamisiert. Der 24. April stellt dabei nur vermeintlich den Auftakt dieses schlimmsten Kapitels der Verfolgung, des Völkermords, dar. An diesem Tag wurden die „armenischen Eliten“ Istanbuls zusammen getrieben, ihres Besitzes beraubt und deportiert. Kaum jemand überlebte dies. - Eine Artikelreihe von Emanuel Checkerdemian Teil I

    Die Super League – „Und ihr macht unseren Sport kaputt!“

    Ein Erdbeben erschütterte in der Nacht zum Montag den europäischen Fußballsport. 12 Klubs aus England, Spanien und Italien haben beschlossen „so schnell wie möglich“ in die schon viel diskutierte „Super League“ starten zu wollen. Diese wird den Vereinssport und seine Wettbewerbe auf den Kopf stellen und das ganze Geschäft Fußball aus den Angeln heben. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian