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Samstag, Mai 18, 2024
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    Emanuel Checkerdemian ─ Autor:in

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    Ein „slawischer Frühling“?! – Die aktuellen Proteste in Osteuropa

    Seit Monaten brodelt es in weiten Teilen Osteuropas. Während die Kämpfe der Frauen in Polen gegen das menschenverachtende Abtreibungsgesetz der Regierung wohl ohne irgendwelche Vorbehalte unterstützt werden kann, müssen die Auseinandersetzungen in den anderen genannten Ländern doch sehr genau geprüft werden. Welche Chancen und Risiken die Bewegungen und Kämpfe von Petersburg bis Belgrad und von Warschau bis Wladiwostok haben. Eine Einschätzung von Emanuel Checkerdemian

    30 Jahre nach dem Mord: Hinweise auf die Mörder von Samuel Yeboah verdichten sich

    Fast 30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag auf die Asylbewerberunterkunft im Saarlouiser Stadtteil Fraulautern vermeldet die Polizei, die erst im vergangenen Jahr die Ermittlungen wieder aufgenommen hat, dass sie am frühen Morgen des 28.01.2021 die Wohnung, sowie den Arbeitsplatz eines tatverdächtigen 49-Jährigen durchsucht habe, sowie zeitgleich bei vier weiteren, als Zeug:innen geführten Personen, aufgetaucht sei. Die nun plötzlichen Ermittlungserfolge werfen die Frage nach dem jahrzehntelangen Versagen, dem Vertuschen und der Verstrickung saarländischer Behörden auf. Warum dauerte es 30 Jahre einen Verdächtigen zu ermitteln? - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Rechte Krawalle in den Niederlanden

    Nachdem letzte Woche bereits eine große Demonstration von Verschwörungstheoretiker:innen und Rechtsradikalen in der Hauptstadt Amsterdam für Furore sorgte, scheint die Lage in den Niederlanden nun vollends zu eskalieren. Seit dem vergangenen Wochenende kommt es in zahlreichen Städten des Landes, aber auch in provinziellen Gegenden zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und oftmals rechten Demonstrierenden. Die Proteste stützen sich dabei nicht auf eine Strategie zur Verteidigung der Arbeiter:innenklasse gegen die Abwälzung der Krise auf sie, sondern sind in erster Linie Ausdruck sinnentleerten Gewaltfetischs rechter Fußball-Hooligans und Neonazis und stellen bei fähiger Organisierung eine dauerhafte faschistische Gefahr dar. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Der verdrängte rassistische Mord an Samuel Kofi Yeboah

    Am 19.09.1991 starb der aus Ghana stammende Samuel Kofi Yeboah bei einem rassistischen Brandanschlag in Saarlouis-Fraulautern. Jahrzehntelang leugnete die regionale Politik den rassistischen Zusammenhang des Anschlags, ermittelte die Polizei „in alle Richtungen“. Und das obwohl antifaschistische und linke Gruppen, sowie zivilgesellschaftliche Organisationen seit nunmehr fast 30 Jahren kontinuierliche (Öffentlichkeits-)Arbeit leisten. Angebrachte Gedenksteine wurden von der Stadt Saarlouis entfernt, Aktivist:innen kriminalisiert. Seit Sommer 2020 bekommt der „Kriminalfall Samuel Yeboah“ neue Brisanz. Die Bundesstaatsanwaltschaft ermittelt. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Schulstreiks als Antwort auf die fehlenden Schutzmaßnahmen in Saarbrücken

    Es werde an den saarländischen Schulen im Januar „definitiv keinen Präsenzunterricht mehr geben“ wird Ministerpräsident Tobias Hans am 6. Januar von der Tagesschau zitiert. Einen Tag später ist von diesen Verlautbarungen allerdings nichts mehr zu hören. Stattdessen verkündet das Saarland schon ab dem 11. Januar zu den Schulöffnungen zurückzukehren. In den ersten Schulen wird darauf mit organisierten Schulstreiks geantwortet. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Baku bejubelt den Sieg über Armenien – Die Faschisten feiern

    Einen Monat nach dem Kriegsende in der Bergkarabach-Region feiert Baku den militärischen Sieg. Mit dem Angriffskrieg der aserbaidschanisch-türkischen Koalition konnten wichtige Kriegsziele des panturkistischen Bündnisses erreicht werden. Gebietsgewinne auf der einen Seite, das Wissen, ungesühnt und unter Mittäterschaft der internationalen Gemeinschaft, das sogenannte „Völkerrecht“ zu brechen andererseits. Den – vor allem politisch – alles überwältigenden Sieg nimmt man in Baku, und mehr noch in Ankara, zum Anlass, der eigenen faschistischen Ideologie in der Rhetorik nun gar keine diplomatischen Schranken mehr zu setzen. Von Emanuel Checkerdemian

    Hunde, die bellen, beißen auch!

    Seit einigen Wochen wird in der deutschen Öffentlichkeit, wie auch im Bundestag, über die faschistischen türkischen „Grauen Wölfe“ debattiert. Ein Kommentar warum diese nicht verboten werden und warum dies auch kaum etwas bringen würde von Emanuel Checkerdemian

    Armenien am Abgrund?! – Die Lage der Armenier:innen ist besorgniserregend

    Rund drei Wochen ist es nun her, dass der Angriffskrieg der aserbaidschanisch-türkischen Koalition gegen die armenische Republik Artsakh vorerst beendet ist. Mit der russischen Intervention zu Ungunsten der Armenier:innen haben die militärischen Auseinandersetzungen ein jähes Ende gefunden. Die Folge ist ein neuer Status quo im nach wie vor nicht gelösten Konflikt um die Bergkarabach-Region. Die armenische Seite hat in Folge der Niederlage neben tausenden Toten und massiven Gebietsverlusten vor allem auch eine sehr instabile politische Lage zu beklagen. - Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Bergkarabach: Ein Friedensvertrag, der keinen Frieden bringt

    In der vergangenen Nacht haben sich die Ereignisse im Krieg rund um die Republik Artsakh und das Gebiet Bergkarabach zugespitzt. Russland hat Armenien dabei zu der Unterzeichnung eines Friedesnvertrages gedrängt, der den Sieg Aserbaidschans festschreibt. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Der Westen schaut weg, der Osten wartet – Der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan ist in vollem Gange

    Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Aserbaidschan und Armenien erfahren keinen Abbruch. In den letzten Tagen weiteten sich die Kämpfe aus, sodass die Innenstadt von Stepanakert in Bergkarabach zum Ziel des aserbaidschanischen Beschusses wurde. Zahlreiche Zivilist:innen mussten Schutz in Bunkern und Kellern suchen. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Endlösung in der “armenischen Frage”?! – Die türkische Vernichtungsideologie in Angriffsstellung

    Seit Tagen sind die Kämpfe und Auseinandersetzungen um die Bergkarabach-Region (arm. Artsakh) in einen handfesten Kriegszustand ausgeufert. Nach den, vom Aserbaidschan provozierten, verhältnismäßig leichteren Kämpfen des vergangenen Sommers, haben nun die Staaten von Armenien und Aserbaidschan, sowie die Republik Artsakh, den Kriegszustand verhängt. Ein Kommentar von Emanuel Checkerdemian

    Krieg im Kaukasus – Aserbaidschanische Eskalation im Konflikt mit Armenien

    In der vergangenen Woche brachen an der armenisch-aserbaidschanischen Grenze in der Nähe der Stadt Tavush Kämpfe zwischen Militäreinheiten beider Seiten aus. Seit 1994 herrscht ein brüchiger Waffenstillstand, der immer wieder durch Feuergefechte und Scharmützel gebrochen wird. Eine Einschätzung von Emanuel Checkerdemian