Negativrekorde bei Spiegel, Stern und Focus.

Der negative Trend beim Verkauf von Zeitungen und Magazinen setzt sich weiter unbeirrt fort. Laut dem Branchenmagazin Meedia haben die drei in Deutschland führenden Wochenmagazine Spiegel Stern und Focus bei ihren Ausgaben Mitte Dezember zusammen ein Allzeittief ihrer im Einzelhandel verkauften Exemplare eingefahren, nur 352.794 Exemplare der Ausgaben 52/2017 konnten verkauft werden.

Am schlimmsten traf es die Ausgabe des Stern, mit 134.727 an Kiosken, Buchläden oder Supermärkten verkauften Exemplaren. Sie wurde so selten verkauft, wie seit vielen Jahren nicht mehr. Auch der 12-Monats (169.100) und 3 Monatsdurchschnitt (153.800) wurden deutlich unterboten.

Ähnlich schlecht verkaufte sich die Ausgabe des Spiegel. Nur 165.832 Ausgaben konnten im Einzelhandel verkauft werden. Der Spiegel schrammte zwar an seinem Allzeittief vorbei, verlor im Vergleich mit dem Jahresdurchschnitt an 20 Prozent seiner verkauften Ausgaben (203.800).

Beim Focus konnten nur 52.235 Ausgaben verkauft werden, rund 17 Prozent weniger als im Durchschnitt im Jahr 2017 (64.500).

Bei allen drei Magazinen kommen noch Abos und E-Paper hinzu, so dass die gesamt verkauften Ausgaben sich beim Stern auf 535.937, beim Spiegel auf 714.415 und beim Focus auf 415.034 belaufen.

Mit den fallenden Verkaufszahlen der Ausgaben, fallen auch die Einnahmen für Anzeigen in den Magazinen. So vielen die Einnahmen im Jahr 2017 aus Anzeigen bei Focus und Spiegel jeweils um knapp über 8 Prozent. Die Verluste des Stern beliefen sich im Vergleich zum Vorjahr auf 3,8 Prozent.