Aktivist:innen besetzten am Freitag den Haupteingang des Spiegel-Verlagshauses in Hamburg. Anlass war unter anderem ein Artikel des Magazins, in dem falsche Vorwürfe gegen die SDF und die kurdische Selbstverwaltung verbreitet wurden. Nach Verhandlungen sagte die Redaktion ein Gespräch zu.
Kürzlich stellte Bundeskanzler Olaf Scholz in einem Interview mit dem Spiegel die "verschärfte" Asylpolitik der Regierung vor. Dienstwege sollen verkürzt, Abschiebungen beschleunigt werden und wer nicht abgeschoben werden kann, soll sich bestenfalls ohne Lohn in Deutschland ausbeuten lassen. Nur “Fachkräfte” will der Kanzler noch dulden. Ihnen gestattet er sogar großzügig eine Bezahlung für ihre Arbeit. Wie das Interview die Brutalität kapitalistischer Asylpolitik zeigt. - Ein Kommentar von Rudolf Routhier.