Fahrzeuge, Maschinen und Chemie bilden Großteil der deutschen Exporte

Trotz der Abgasaffäre und weiterer Skandale sind deutsche Autos so beliebt wie nie. Seit acht Jahren in Folge führen sie die Exportstatistik Deutschlands an. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im vergangenen Jahr Fahrzeuge und Fahrzeugteile im Wert von 234,4 Milliarden Euro ins Ausland geliefert. Das entspricht einem Anteil von 18,3 Prozent an den gesamten Ausfuhren.

Auch bei den Importen führen Fahrzeuge und Fahrzeugteile die Statistik an. Insgesamt wird aber deutlich mehr exportiert. Der Exportüberschuss lag im vergangenen Jahr allein in diesem Gebiet bei einem Wert von 119,8 Milliarden Euro.

Zweitwichtigstes Exportgut Deutschlands waren ebenso wie im vergangenen Jahr Maschinen und Maschinenteile. Hier wurden Waren im Wert von 183,6 Milliarden Euro ins Ausland verkauft. Das entspricht einem Anteil von 14,4 Prozent an den gesamten Ausfuhren.

Auf Platz drei liegt der Verkauf von chemischen Erzeugnissen mit einem Volumen von 114,7 Milliarden Euro, rund neun Prozent der gesamten Ausfuhren. Allein die Exporte dieser drei Bereiche des produzierenden Gewerbes machen 41,7 Prozent der gesamten deutschen Exporte aus und sind damit elementares Standbein der deutschen Wirtschaft.

An Gütern, welche mehr eingeführt als exportiert werden, stehen an den ersten Stellen vor allem Erdöl, Erdgas und landwirtschaftliche Erzeugnisse.