Trotz insgesamt steigender Bevölkerungszahlen sinkt die Anzahl der Menschen, die in Ostdeutschland wohnen, weiter

2017 ist die Bevölkerungsanzahl in Deutschland erneut gestiegen. 270.000 Menschen mehr lebten 2017 in der BRD als noch im Jahr zuvor. Laut dem Statistischen Bundesamt lebten damit insgesamt rund 82,8 Millionen Menschen in Deutschland.

Als Grund für die steigende EinwohnerInnenzahl wird die Zuwanderung von Menschen nach Deutschland genannt. Diese sei zwar zurück gegangen, dennoch wanderten im vergangenen Jahr weiterhin 405.000 Personen mehr zu, als abwanderten.

Parallel dazu starben 2017 in Deutschland 147.000 Personen mehr als neu geboren wurden. Insgesamt fiel damit das Bevölkerungswachstum deutlich geringer aus als in den beiden Vorjahren (2015: +978.000 und 2016: +346.000).

Trotz der steigenden Bevölkerungszahlen nahm die EinwohnerInnenanzahl in Ostdeutschland weiter leicht ab. Hier verringerte sich die Anzahl der EinwohnerInnen um ca. 10.700 Personen (-0,1 Prozent). In Westdeutschland nahm sie hingegen um 242.800 Personen (+0,4 Prozent) zu.

Ende 2017 lebten dabei rund 9,7 Millionen ausländische StaatsbürgerInnen in Deutschland, sowie 73,1 Millionen Menschen mit einer deutschen Staatsbürgerschaft. Damit stieg der Anteil der ausländischen StaatsbürgerInnen an der Gesamtbevölkerung 2017 von 11,2 auf 11,7 Prozent an.