Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA eskaliert immer weiter. Nach dem Abschuss einer amerikanischen Spionage-Drohne durch die iranischen Revolutionsgarden gab Präsident Trump Luftschläge gegen den Iran frei. Er nahm diese Anweisung kurzfristig zurück.

Wie iranische Revolutionsgarden vermeldeten, hatten sie am vergangenen Donnerstag eine amerikanische Spionage-Drohne an der Südküste des Irans abgeschossen.

Laut US-Behörden sei die Drohne in der Straße von Hormus über internationalen Gewässern geflogen und hätte nicht den iranischen Luftraum verletzt. Beide Parteien meinen Beweise vorlegen zu können, die den jeweiligen Abschussort beweisen würden. In der Straße von Hormus wurden in der vergangenen Woche zudem zwei Öltanker angegriffen. Auch hier beschuldigt die USA den Iran des Angriffs und entsandte weitere Soldaten in die Region.

Angriff auf zwei Öl-Tanker – droht Eskalation zwischen Iran und USA?

Trump soll Luftangriff geplant haben

Präsident Trump soll nun laut der New York Times Luftschläge gegen ausgewählte Ziele im Iran freigegeben haben. Nach Angaben eines hohen Regierungsbeamten sollen die Pläne am Donnerstag wieder abgesagt worden sein, nachdem bereits amerikanische Flugzeuge und Kriegsschiffe angriffsbereit gewesen seien.

Warum der Angriff nicht stattgefunden hat, sei bisher unklar. Das Weiße Haus hat die Informationen der New York Times nicht kommentieren wollen. Da sich die Spannungen in der Region weiter erhöhen, hat die zivile US-Luftfahrtbehörde den Luftraum für alle amerikanischen Passagiermaschinen gesperrt.