Kapitalismus pur: Eine Studie hat sich mit der Vermögensentwicklung in den USA seit 1989 befasst. Das erschreckende Ergebnis: Das reichste 1% erhöhte sein Vermögen um 21.000.000.000.000 $. Die Ärmsten 40% verloren 900 Milliarden US$ und landen im Minus.

Das geht aus eine Analyse des „People‘s Policy Project“ hervor. Die Zahlen basieren auf einer neuen Datenreihe namens „Distributive Financial Accounts“ (DFA), die von der US-Notenbank Federal Reserve veröffentlicht wurde.

Der Gründer der linken Denkfabrik People’s Policy Project, Matt Bruenig, hat die DFA-Datenreihe aufgeschlüsselt. Er stellte fest, dass „das obere Prozent fast 30 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten besitzt, während die untere Hälfte weniger als nichts besitzt, was bedeutet, sie haben mehr Schulden als Vermögenswerte.“

Betrachtet man die gesamte Welt, sind die Zahlen ebenfalls erschreckend. So besitzen 26 Milliardäre in etwa so viel wie 3,8 Milliarden Menschen – die ärmere Hälfte der Welt.