Nach der Diskussion über den möglichen Kauf der Insel Grönland hat US-Präsident Donald Trump einen offiziellen Besuch in Dänemarks abgesagt, da Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen das Gespräch über den Verkauf abgelehnt habe.

Nachdem das Wall Street Journal über Trumps „Gedankenspiel“ eines Kaufs der Insel Grönland berichtet hatte, wurde nun ein geplanter Staatsbesuch des Präsidenten in Kopenhagen abgesagt. Das Treffen der beiden NATO-PartnerInnen sollte am 2. und 3. September 2019 stattfinden und Trump wurde offiziell von der dänischen Königin Margarethe II eingeladen. Für die Regierungschefin Dänemarks, Mette Frederiksen, sei ein Verkauf aber undenkbar, wie sie am Sonntag bei einem Besuch auf Grönland deutlich machte.

Grönland sei nicht der Hauptgrund des Besuches

Neben dem Treffen mit der Regierungschefin sollte sich Donald Trump auch mit Vertreterinnen und Vertretern der dänischen Wirtschaft treffen, da das Thema Grönland nicht der Hauptgrund des Besuchs gewesen sei. Nach der Aufregung über die Äußerungen des Präsidenten sei auch die Diskussion innerhalb von Trumps Beraterstab entbrannt: Wäre ein möglicher Deal mit Dänemark legal? Wie könnte eine mögliche Verhandlung genau ablaufen und woher käme das Geld für den Deal?

US-Präsident Trump will Grönland „kaufen“ – was steckt dahinter?

Strategische Ziele Trumps

Wie Perspektive-Online bereits berichtete, liegt das Anliegen Trumps beim Kauf der Insel darin, mögliche Bodenschätze für die Zukunft abzusichern. Zudem habe Grönland eine geostrategische Bedeutung für die USA, um die jetzigen und zukünftigen Seewege in der Arktis zu kontrollieren und auszubauen.