In der Nacht zum Sonntag kam es in Chemnitz zu einem rechten Übergriff auf einen 31-jährigen Libyer, der im Rollstuhl sitzt. Beim Täter handelt es sich um einen bekannten Faschisten.

Der Rollstuhlfahrer war nach eigenen Angaben erst rassistisch als „Scheiß-Araber“ beschimpft worden, dann schlug ihm der Täter ins Gesicht, bis er aus seinem Rollstuhl fiel und trat danach auf ihn ein.

Mit Zwille auf Menschenjagd – Rassistische Angriffe in Hessen

Der Täter konnte nahe des Tatorts gestellt werden, da eine 29-Jährige den Vorfall beobachtet und die Polizei alarmiert hatte. Bei ihm handelt es sich dabei um einen der Polizei bekannten Faschisten, gegen den bereits wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte untersucht wurde. Nun ermittelt der Staatsschutz gegen den 22-Jährigen wegen schwerer Körperverletzung und Beleidigung.

Zuerst hatte sich die Polizei noch nicht zur Identität des Opfers und der Weltanschauung des Täters geäußert, mittlerweile geht sie von einem rassistischen Motiv aus.