Der französische Präsident Emmanuel Macron verkündet, dass bei einer sogennanten Anti-Terror-Mission 33 Kämper „neutralisiert“ wurden.

Bei seiner Rede vor französischen Streitkräften an der Elfenbeinküste verkündete Macron die „erfolgreich“ durchgeführte Mission. Die SoldatInnen des westeuropäischen Landes nutzten Drohnen, um das Lager der RebellInnen in einem Waldgebiet aufzuspüren. Zu den 33 gefallenen KämpferInnen auf der Seite der  der RebellInnen ist noch nicht viel über ihr Alter etc. preisgegeben worden. Die Mission beschränkte sich nicht nur auf das Ausschalten von gegnerischen SoldatInnen. Es wurden auch zwei malische Gendarmen befreit, die angeblich als Geiseln gehalten wurden, und einer der Rebellen wurde gefangen genommen.

Seit 6 Jahren ist Frankreich nun mit Truppen in Mali, wo rund 3.000 SoldatInnen stationiert sind. Neben Truppen verschiedener Länder hat auch das deutsche Militär Kräfte in das westafrikanische Land geschickt. Mit rund 1.100 SoldatInnen ist die Bundeswehr dort aktiv.

Der Militäreinsatz in Mali ist für Frankreich eine sehr kostspielige Mission. Erst vor einem Monat wurde bekannt gegeben, dass bei einem Helikopter-Unfall 13 französische SoldatInnen umgekommen sind.

Arm trotz – oder gerade wegen großer Bodenschätze

Die ehemalige französische Kolonie ist heute noch eine bedeutender Lieferantin für wichtige Rohstoffe und Bodenschätze. Das Land liegt im sogenannten „Goldgürtel“ Afrikas, der sich vom Senegal über Guinea, Ghana (früher die britische Kolonie „Goldküste“), Mali, Burkina Faso, Niger, Nigeria und Kamerun erstreckt.

Mali ist der drittgrößte Goldlieferant Afrikas. Daneben gibt es in dem Land noch verschiedene weitere Vorkommen: Diamanten und Edelsteine, Erdöl, Erdgas, Phosphat, Kupfer, Bauxit und Uran, das gerade bei französischen AKW-Betreibern Begehrlichkeiten wecken könnte.