Die Eliteeinheit der Bundeswehr, das Kommando Spezialkräfte (KSK), kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus. Immer mehr Soldaten der geheimen Einheit werden mit faschistischem Gedankengut und rechten Organisationen in Verbindung gebracht.

Sie gilt als geheime Eliteeinheit und steht doch in den vergangenen Wochen und Monaten so viel im Rampenlicht wie wohl seit ihrer Gründung nicht mehr. Immer mehr Soldaten des KSK werden als offen rechts eingestuft.

Mittlerweile hat die faschistische Gesinnung zumindest für einige der Soldaten auch konkrete Konsequenzen. So wurde in den vergangenen Wochen ein Unteroffizier wegen eines „Hitlergrußes“ suspendiert. Für diese Woche ist die Abberufung eines weiteren Unteroffiziers der selben Einheit geplant.

Bereiten sich faschistische Elitesoldaten auf Erschießung von linken Politikern vor?

Ermittlungen gegen mehr als zwei Dutzend KSK-Soldaten

Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatte es in der Bundeswehr und insbesondere im Eliteverband des KSK immer wieder öffentliche Skandale um rechte Einstellungen gegeben. Mittlerweile hat der Militärische Abschirmdienst (MAD) nach eigenen Angaben einen Schwerpunkt seiner Überwachungstätigkeit auf die Überprüfung der KSK-Soldaten gelegt.

Im laufenden Jahr haben sich die Fälle in der Eliteeinheit, wegen derer der MAD Ermittlungen eingeleitet hat, mehr als verdoppelt. Mittlerweile ermittelt der Geheimdienst gegen mehr als zwei Dutzend Soldaten der kleinen Spezialeinheit.