Die Polizei fand ein umfangreiches Waffenlager aus Kurz-, Lang- und Kriegswaffen in Seevetal nahe Hamburg. Die Ermittelnden gehen von einer rechten Gesinnung des Mannes aus, machen jedoch keine näheren Angaben, warum.

Wegen Verdachts auf Verstoßes gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelte die Polizei gegen einen Seevetaler. Der Verdacht bewahrheitete sich: Es wurden rund 250 scharfe Schusswaffen gefunden. Es seien Kurz-, Lang- und Kriegswaffen sichergestellt worden, genauere Angaben machen die Ermittelnden nicht.

Nach Informationen des Landeskriminalamts Niedersachsen seien darüber hinaus tausende Schuss Munition sichergestellt worden.

„Aufgrund der Gesamtumstände“ gingen die ErmittlerInnen von einer rechten Gesinnung des Waffensammlers aus. Mit Verweis auf laufende Ermittlungen machen sie keine weiteren Angaben dazu.

Enthüllungen über Verbindungen zwischen rechtsterroristischem „Kreuz-Netzwerk“ und „Combat 18“

Das Ausmaß des Waffenfunds erinnert an ein Waffenlager, das im vergangenen Sommer in Mecklenburg-Vorpommern ausgehoben wurde. Dort hatte ein Angehöriger des rechtsterroristischen Nordkreuz-Netzwerks 31.500 Schuss Munition gelagert.


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