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Dienstag, März 5, 2024
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    Bundeswehr schickt Kriegsschiff an libysche Mittelmeerküste

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    Ende der Woche will die Bundeswehr das Multifunktionsschiff „Berlin“ an die libysche Mittelmeerküste entsenden. Es soll Waffen- und Rohstoffschmuggel in das Bürgerkriegsland verhindern.

    Wie die dpa berichtet, soll das Schiff an diesem Freitag um 16 Uhr mit 220 Soldat:innen an Bord in Wilhelmshaven auslaufen. Diese sollen Frachtschiffe auf dem Weg nach Libyen kontrollieren, um die Einhaltung des Waffenembargos gegen das nordafrikanische Land zu garantieren.
    Dabei ist die Bundeswehr Teil der EU-Mission „Irini“, an der sie sich bereits von August bis Dezember des vergangenen Jahres mit der Fregatte „Hamburg“ beteiligt hatte.
    Seit dem Sturz Muammar al-Gaddafis 2011 ist das nordafrikanische Land im Chaos versunken. Es herrscht Bürgerkrieg.
    Die EU-Mission hat vor allem das Ziel, die derzeitigen Friedensverhandlungen zu stabilisieren. Deutschland will gleichzeitig vor allem verhindern, dass Geflüchtete von Libyen nach Europa gelangen und deshalb geordnete Verhältnisse in dem nordafrikanischen Land schaffen.

    Erst im vergangenen Monat wurde Abdul Hamid Dbeibah während der – von den UN gestützten – Friedensverhandlungen zum vorübergehenden Ministerpräsidenten bestimmt. Sowohl die USA als auch Russland begrüßten seine Ernennung.  Die um ihn herum gebildete Übergangsregierung wird sowohl von Vertreter:innen der Libyschen Nationalen Armee (LNA) als auch vom Government of National Accord (GNA) unterstützt. Sie soll die für den 24. Dezember angesetzten Wahlen vorbereiten.

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