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Dienstag, März 5, 2024
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    Rassistische Beleidigungen gegen die englischen Elfmeter-Fehlschützen

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    Beim EM-Finale haben die englischen Spieler Jadon Sancho, Marcus Rashford und Bukayo Saka 3 Elfmeter verschossen. Daraufhin brach bei Social Media eine Welle des Rassismus und Hasses über die drei schwarzen Spieler herein.

    Kurz nachdem Saka den letzten Elfmeter verschossen hat, wurden unter seinem letztem Social Media Post die ersten rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen geschrieben. In der Nähe von Manchester wurde eine Wandgemälde beschädigt,dass Marcus Rashford zeigt.

    Vermeintliche Solidarität

    Nun werden auch erste vermeintliche Solidaritätsbekundungen öffentlich. Der konservative Premierminister Boris Johnson schrieb: „Diese Spieler haben es verdient, als Helden gefeiert zu werden, nicht rassistisch beleidigt zu werden“. Zuvor hatte Johnson noch die „Black Lives Matter“ Bewegung verurteilt. Auch waren ihm und seinem Innenminister das Knien der englischen Spieler am Anfang der Fußballspiele ein Dorn im Auge. Das Knien am Anfang der Fußballspiele ist eine Geste gegen Rassismus. Schon dort wurden die Spieler von den englischen Fans ausgebuht.

    Mittlerweile gibt es auch einige Reaktionen der Social Media Betreiber:innen. Auf Twitter trendete eine rassistische Beleidigung, die aber von den Betreiber:innen schnell zu dem Hashtag #SayNoToRacism umgeändert wurde. Auf Instagram wurden einige Accounts gelöscht und Anzeigen erstattet. Der Londoner Viertligist „Leyton Orient“ gab einem Fan eine lebenslanges Stadionverbot.

    Nicht der erste Fall von Rassismus im Fußball

    Diese Entwicklungen besonders im englischen Fußball sind aber keine neuen. Der ehemalige Vorsitzende der englischen Football Association und Vizepräsident der FIFA Greg Clarke musste letztes Jahr wegen rassistischen, frauenfeindlichen und homophoben Äußerungen zurücktreten.

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