Die EM 2025 bricht alle Rekorde – und doch bleibt Frauenfußball vielerorts ein Randphänomen. Das liegt nicht am Spiel, sondern an struktureller Unsichtbarkeit, mangelhafter Förderung und ökonomischer Ungleichheit. Ein Blick hinter den medialen Hype. – Ein Kommentar von Helena Plath.
Am 14. Juli findet das Finale der Fußball-Europameisterschaft statt. Damit ist auch zumindest für einen Augenblick die Zeit des überschwänglichen Nationalstolzes und der Sauf-Ekstase vorüber. Doch in der deutschen Geschichte gab es auch viele Ansätze für eine tatsächlich solidarische und fortschrittliche Sportkultur.Â