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Dienstag, April 23, 2024
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    Neuer Höchststand: 84 Millionen Geflüchtete weltweit

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    Auf dem ganzen Planeten fliehen Menschen vor Gewalt, Folter, Krieg und den Folgen des Klimawandels. Mittlerweile stieg die Zahl derer, die ihren Herkunftsort verlassen müssen, auf über 84 Millionen Personen.

    Ob Kriege im eigenen Land, Vulkanausbrüche oder der steigende Meeresspiegel in Küstenregionen, Menschen fliehen zum überwiegenden Teil im eigenen Land und sind somit Binnenflüchtlinge. Deren Zahl wird auf rund 51 Millionen geschätzt. Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) ist die Zahl der Geflüchteten von 82,4 auf über 84 Millionen im Jahr 2021 angestiegen.

    Eine Vielzahl dieser Personen flüchten in Afrika. Hierbei sind es vor allem Länder wie die Demokratische Republik Kongo und Äthiopien. Jeweils über eine Million Menschen sind allein hier Geflüchtete innerhalb der eigenen nationalen Grenzen. Deren Möglichkeiten Asylrechtsverfahren in anderen Ländern in Anspruch zu nehmen sind zudem durch Corona-Grenzbestimmungen enorm erschwert worden.

    Laut dem UNHCR hat die “internationale Gemeinschaft” im Umgang mit Geflüchteten auf ganzer Linie “versagt” und käme seinen Verpflichtungen nicht nach. Vor allem “Entwicklungsländer” würden die größte Last tragen, mit den hohen Zahlen Geflüchteter umzugehen. Kriege, die Corona-Pandemie, Auswirkungen des Klimawandels und die Unterbringung der Menschen sind eine verheerende Kombination, die die Zukunftsperspektiven der Menschen weiter verschlechtern.

    In Anbetracht der Millionen Menschen, die sich auf der Flucht befinden, ist die Zahl derer, die in ihre Heimatregionen zurückkehren konnten, schwindend gering: Weniger als eine Million Binnenflüchtlinge konnten in ihre ursprünglichen Gebiete zurückkehren und nur rund 126.700 Flüchtlinge aus anderen Ländern.

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