Während die Omikron-Welle der Corona-Pandemie sich in anderen Ländern bereits voll entfaltet. Wartet die Politik in Deutschland gespannt auf das Ausmaß der Infektionen in diesem Land. Vorsorglich beginnt jetzt schon die Diskussion darüber, ob mit Corona Infizierte bald früher wieder arbeiten können sollen.

In den USA und Großbritannien wurde die Mindestdauer der Quarantäne für Corona-Infizierte bereits herabgesetzt. Im Bedarfsfall kann sie auch in Deutschland schon im Gesundheitswesen reduziert werden.

Politiker:innen verschiedener Parteien melden sich nun im Angesicht rasant steigender Infektionszahlen in anderen Ländern mit dem Vorschlag zu Wort, auch hierzulande die Regelungen entsprechend anzupassen.

„Sollte es durch die Ausbreitung der Omikron-Variante zu einer Extremsituation kommen, in der die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gefährdet ist, werden wir die Quarantänereglungen für bestimmtes, systemrelevantes Personal anpassen müssen.“, sagte etwa Janosch Dahmen (Grüne).

Auch die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Aschenberg-Dugnus brachte verkürzte Quarantäne bei geboosterten Corona-Patient:innen ins Spiel, offen für derartige Gedankenspiele zeigt sich auch Klaus Holetschek (CSU), der bereits mit seinem Vorstoß, finanzielle Nachteile für Ungeimpfte bei den Krankenkassenbeiträgen durchzusetzen, für Furore sorgte.

Andere Politiker:innen dagegen, beschwichtigten zunächst und betonten unter anderem, dass die Quarantänezeiten sich nach wissenschaftlichen Kriterien richten müssten.


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