Inflation und Teuerungen erschweren den Menschen zunehmend das Leben. Auch Familien, die für eine Auszeit in den Urlaub fahren wollen, spüren diese Auswirkungen. – Ein Kommentar von Stefan Pausitz

Die derzeitige Inflationsrate in Deutschland beträgt 5,3 Prozent. Wir alle müssen momentan an der Kasse für unseren Einkauf mehr bezahlen. Während die Inflation und Teuerung in Deutschland um sich greifen, werden mittlerweile die ersten Reisebeschränkungen aufgehoben. Für viele Familien bedeutet das auch den Startschuss, dem tristen Alltag zwischen HomeSchooling, HomeOffice und ständig wechselnden Gesetzesänderungen für kurze Zeit zu entkommen. Doch schon alleine bei der Planung des Urlaubs müssen Viele noch einmal komplett umdenken.

Wer heutzutage seinen üblichen Zwei-Wochen-Trip im Sommer plant, wird sich schon bei der Suche nach den geeigneten Verkehrsmitteln die Augen reiben: Die Preise für Flüge haben sich im Verhältnis zur vorpandemischen Situation fast verdoppelt. Auch die Unterkünfte oder die Preise für eine Fahrzeugmiete knüpfen an dieser Teuerung an. Durch die Preissteigerungen bei de Lebensmitteln und anderen Nebenkosten während des Urlaubs kommen noch weitere finanzielle Einschnitte auf die Familien zu.

Nach dem ersten Schrecken bleibt den Familien häufig nur noch übrig, den Urlaub zu kürzen oder “auf Balkonien“ anzutreten. Diese Einschränkung kommt vielen wie eine erneute Quarantäne vor.

Teuerungen und Inflation machen uns das Leben schwer

Diese Beispiel “Familienurlaub” zeigt nur eine Facette der derzeitigen Teuerungen und Inflation. Die andere Seite der Medaille ist: Viele Familien schaffen es deshalb nicht in den Urlaub, weil sie das Geld für die nächste Heizkostenabrechnung sparen müssen.

Doch sollen diese drastischen Einschnitte unsere tatsächliche Lebensrealität für dieses Jahr und vielleicht die kommenden Jahre darstellen? Unser Lohn wird nicht so schnell steigen wie die Preise, auch wird die Regierung unsere Haushalte nicht so subventionieren, wie die Konzerne, wenn sie in Not geraten oder wieder Mal Geld brauchen. Wir können und müssen uns darum vernetzen und organisieren. Einen guten Start und Anlaufpunkt bietet dafür die aktuelle Aktionswoche von #NichtAufUnseremRücken.


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