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Sonntag, April 14, 2024
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    Inflation in den USA steigt auf 9.1 Prozent

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    Die Inflationskurve im Euroraum zeichnet bisher diejenige in den USA mit einiger Verzögerung nach. Nun erreicht die Inflation in den USA einen Rekordwert von 9.1 Prozent. Wer nicht rund ein Zehntel mehr verdient als im Vorjahr, muss sich nun mit schlechteren Lebensbedingungen arrangieren. Kritiker:innen werfen der Regierung vor, die Gefahr bis zuletzt nicht ernst genommen zu haben.

    “Ich gehe nicht davon aus, dass die Inflation ein Problem wird”, erklärte Finanzministerin Janet Yellen, als sie das größte Konjunkturprogramm der US-amerikanischen Geschichte auf den Weg brachte. “Ich lag falsch”, räumte sie nun in einem Interview mit dem CNN ein.

    Preistreibend sind vor allem die Kosten für Energieträger, also auch für Treibstoffe. Ungleich stärker als in Deutschland übertragen sich diese höheren Kosten für Logistik auf die Lebensmittel. Inzwischen übersteigt die Zunahme der Inflation regelmäßig die Prognosen. Bei den Immobilien- und auch Mietpreisen haben sich die Preissteigerungen noch nicht flächendeckend durchgesetzt, Expert:innen warnen jedoch davor, weil dieser Markt unter enormem Druck steht und Teile der Bevölkerung in existenzielle Krisen stürzen könnte.

    Derartige “Trägheiten am Markt” lassen Ökonomen wie Sal Guatieri, Senior Economist bei BMO Capital Markets, zu der Einschätzung kommen, dass die Spitze der Inflation noch eine Weile auf sich warten lassen wird. Die Beschäftigung nimmt in den USA dabei weiterhin zu: Immer mehr Menschen sind in Lohnarbeit und immer mehr Menschen können von ihren Löhnen nicht mehr leben wie zuvor.

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