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Donnerstag, Mai 30, 2024
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    Krankenhäuser erwarten 2023 Pleitewelle

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    Laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft dürfte im nächsten Jahr eine Pleitewelle bei den Krankenhäusern drohen. Die finanzielle Unterstützung durch die Bundesregierung sei nicht ausreichend.

    Laut einer aktuellen Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft kommt nächstes Jahr eine große Pleitewelle auf Kliniken in Deutschland zu. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) äußerte sich Verbandschef Gerald Gaß: „Auf unsere Kliniken rollt 2023 eine Insolvenzwelle zu, die sich kaum mehr stoppen lässt“.

    In der Umfrage wurden die Allgemeinkrankenhäuser befragt. 2022 rechnen demnach 59 Prozent der Kliniken mit roten Zahlen – 2021 waren es noch 43 Prozent. Ein positives Ergebnis werden anstatt 44 voraussichtlich noch 20 Prozent erreichen. 21 Prozent gehen für 2022 von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

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    Verbandschef Gaß sprach davon, dass man sich weitere überraschende Schließungen nicht mehr leisten könne. Die von der Bundesregierung geplanten Finanzhilfen würden aber nicht ausreichen, um die gestiegenen Kosten zu decken. Auch mangelnde Arbeiter:innen machen weiterhin Probleme. 90 Prozent der Krankenhäuser konnten 2022 offene Pflegestellen nicht besetzen.

    Die Krise im Gesundheitssektor ist ein schon länger bekanntes Problem. Gesundheitsminister Lauterbach hatte zuletzt Änderungen angekündigt, deren konkrete Umsetzung aber noch auf sich warten lässt.

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