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Dienstag, April 23, 2024
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    Lützerath: Polizei will 440 Strafanzeigen verfolgen

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    Die Auseinandersetzungen um Lützerath wurden durch die Räumung vor zwei Wochen zum Teil beendet. Rund 440 Strafanzeigen sollen bisher bei der Aachener Polizei eingegangen sein. Diese sollen nun verfolgt werden.

    Am 14.01.23 protestierten zehntausend Menschen für den Erhalt des Dorfes Lützerath. Die Demonstration wurde von der Polizei massiv angegriffen und Journalist:innen bedrängt. Während Demonstrierende von ausufernder Gewalt berichteten, arbeitet die Polizei NRW das Geschehene nun juristisch auf. Mehr als 440 Strafanzeigen sollen derzeit laut WDR bei der Aachener Polizei bearbeitet werden. Darunter fielen Körperverletzung, Brandstiftung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

    Neben den Strafanzeigen gegen Demonstrierende sollen auch einige Verfahren gegen Polizist:innen eingeleitet worden sein, bei denen der Verdacht auf Körperverletzung im Raum steht. Wie viele dieser Strafanzeigen vorliegen ist allerdings unklar.

    Lützerath: Die Politik verteidigt die Interessen des Konzernriesen

    Laut der Polizei seien nur wenige Dutzend Aktivist:innen verletzt worden, was den Darstellungen der Protestierenden enorm widerspricht. Diese berichten von massiver Gewalt, die hunderte Menschen verletzt haben soll.

    Neben der juristischen Verfolgung durch die Polizei will der Energiekonzern RWE Protestierende nun auf Schadensersatz in Millionenhöhe verklagen.

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