Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge nimmt ab und fast zwei Drittel der Azubis können von ihrer Vergütung nicht eigenständig existieren. Der Ausbildungsmarkt schrumpft, während die Belastung für die Lernenden wächst – Nachfrage gibt es dabei genug.
Azubis stecken in der Zwickmühle: Sie arbeiten für Niedriglöhne, die sie unter die Armutsgrenze drängen, und blicken in eine ungewisse Zukunft mit befristeten Verträgen. Obwohl die Wirtschaft über Fachkräftemangel klagt, reagieren Politik und Arbeitgeber:innen nicht mit besseren Bedingungen. Statt echter Lösungen bleibt so die junge Generation im Regen stehen. Neue Zahlen unterstreichen dies.