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Angehörige im Budapest-Komplex: „Ergebnis von unrechtem Handeln ist Solidarisierung unter Betroffenen“

Seit mehr als 10 Wochen befindet sich die Antifaschist:in Maja in Ungarn in Isolationshaft. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hatten die deutschen Behörden Maja dorthin ausgeliefert. Sie soll in Auseinandersetzungen mit Rechten verwickelt gewesen sein, auch weiteren Antifaschist:innen droht die Auslieferung. Eine Gruppe von Eltern und Angehörigen wehrt sich dagegen. – Im Interview beschreibt Felix die Haftbedingungen von Maja und wie das Vorgehen der Behörden die Angehörigen zusammengeschweißt hat.

Auslieferung von Maja: Kein Vertrauen in diesen Staat

Vergangene Freitagnacht wurde Maja nach Ungarn ausgeliefert. Die beteiligten Behörden, die Soko Linx des LKA Sachsen und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin lassen dabei nicht nur durch die Erschwerung spontaner Solidaritätsaktionen ihre demokratische Maske fallen. – Ein Kommentar von Matthias Goeter.