In Kolumbien stehen in einem Monat die Präsidentschaftswahlen an. In diesem Zusammenhang findet derzeit eine groß angelegte mediale Kampagne zu Ungunsten eines sozialdemokratischen Kandidaten statt. Zudem erschüttert eine Serie von Anschlägen das Land.
Der sozialdemokratische Gustavo Petro setzte sich am Sonntag knapp gegen den Unternehmer Hernandez durch und wird nun Präsident von Kolumbien. Damit ist zum erst mal ein ehemaliger Guerilla-Kämpfer zum Staatschef gewählt worden. Politisch will er den "Kapitalismus entwickeln".