Im hessischen Lahn-Dill-Kreis haben Arbeiter im Wald nach einem Sturm ein Waffendepot entdeckt. Das LKA sprengte aus Sicherheitsgründen vor Ort 150 Sprengkapseln. Die Herkunft aller Waffen ist bisher noch nicht bekannt gegeben.

Beim Brennholzsammeln sei der entwurzelte Baum den beiden Arbeitern aufgefallen. Der Sturm „Sabine“ habe ihn entwurzelt und dabei das illegale Waffendepot im hessischen Dillenburg freigegeben. Dillenburg ist eine Stadt mit rund 25.000 EinwohnerInnen in Mittelhessen.

Zunächst konnten die Arbeiter Munitionskisten sehen und verständigten die Polizei. Das LKA erklärte, dass unter anderem Handgranaten, Munition, Sprengkörper, Sprengkapseln und zwei geladene Schusswaffen gelagert wurden.

Es handle sich bei den Waffen um neuere Produktionen, teilweise seien sie noch original verpackt gewesen. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontroll- und Waffengesetz laufen.

Erst vor drei Wochen inhaftierte die Dillenburger Polizei einen 34-Jährigen. Er hatte Andenken an den Hitler-Faschismus sowie Schwarzpulver, verschiedene Waffen und mehrere Kilo Drogen gelagert.


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