Die EU verschärft ihre Abwehrmaßnahmen gegen Geflüchtete. Hinter dem Namen „Digital Barriers“ verbergen sich zahlreiche Überwachungs- und Abwehrmaßnahmen.

Langstrecken-Kamers mit Nachtsichtgeräten und sogenannte „Soundkanonen“ gehören zum neuen Repertoire der EU an der türkisch-griechischen Grenze, neben den schon „klassischen“ Stahlmauern.

Zu den Innovationen für das europäische Grenzregime zählen unter anderem die o.g. „Soundkanonen“. Das sind auf gepanzerte Fahrzeugen montierte Geräte, die extrem laute, schmerzhafte Geräusche erzeugen können, die Kopfschmerzen bis hin zu Desorientierung hervorrufen können.

All diese Maßnahmen kommen nicht von ungefähr: die EU hat in den letzten fünf Jahren etwa drei Milliarden Euro in derartige Maßnahmen investiert. Fast schon geringfügig wirken dagegen die 35 Millionen Euro, die bis 2027 für die Grenzkontrollen vorgesehen sind.

 


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