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Donnerstag, Februar 22, 2024
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    Netflix, Amazon Prime, Spotify & Co: Überall steigende Streaming-Kosten

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    Anfang 2024 schießen bei vielen verschiedenen Anbietern die Streaming-Kosten erneut in die Höhe. Besonders werbefreie Abonnements werden dabei immer teurer.

    Seit Anfang des Jahres müssen Verbraucher:innen fürs Streamen von Medieninhalten tiefer in die Taschen greifen. So erhöhen unter anderem Video-Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ die Preise. Aber auch der Musik-Gigant Spotify zieht ordentlich an.

    Im Zuge dessen sollen vor allem auch günstigere Tarife erhalten bleiben – die im Gegensatz dazu aber mit mehr Werbung rechnen müssen. Der werbefreie Streaming-Genuss ohne Unterbrechung wird künftig also denjenigen vorbehalten bleiben, die sich ein teureres Abonnement leisten können oder wollen.

    Netflix und Amazon erhöhen Preise

    So werden ab dem 5. Februar im regulären Prime Video- Abo von Amazon auch Werbeflächen geschaltet. Auf die jährlichen Prime-Gebühren würden demnach 2,99 Euro für eine werbefreie Version kommen. Selbst dann werden spezifische Angebote von Amazon Prime aber weiterhin Werbung enthalten: So zum Beispiel das Live-TV, die Channels und die Video-on-Demand-Plattform Freevee.

    Der US-amerikanische Streaming-Dienst Netflix hat bereits in den vergangenen Monaten viele Maßnahmen zur Steigerung seiner Profite beschlossen. So ist mittlerweile das Account-Sharing, also das Teilen von Passwörtern für die gemeinsame Nutzung eines Accounts, technisch quasi unmöglich. Darüber hinaus wurde das günstigste Basis-Abo-Modell Ende letzten Oktobers ersatzlos gestrichen.

    Nun sollen zunächst die Abo-Preise in den USA und Kanada steigen, kurz darauf soll die Netflix-Nutzung auch international teurer werden. Der Konzern begründet das mit den Streiks von Schauspieler:innen und Drehbuchautor:innen in Hollywood aus vergangenem Jahr. Die dadurch entstandenen Einbußen beim Profit sollen jetzt also auf die Verbraucher:innen abgewälzt werden.

    Gemeinsamer Streik: Schauspieler:innen und Drehbuchautor:innen legen Hollywood lahm

    Disney+ zieht mit, Spotify streicht Arbeitsplätze

    Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney hat die Preise für sein Streaming-Angebot schon im November 2023 um rund zwei bis drei Euro pro Abonnement erhöht. Auch bei Disney+ ist mittlerweile ein Verbot des Account-Sharing im Gespräch.

    Abgesehen von den Video-Plattformen zieht auch der schwedische Audio-Streaming-Dienst Spotify die Preise an. So kostet das Familien-Angebot “Spotify Family” seit Anfang des Jahres 17,99 Euro statt davor 14,99 Euro.

    Seit vergangenem Jahr fährt der Konzern wieder massive Gewinne ein, mit seiner überragenden Marktmacht zieht er mittlerweile etwa 70% der Einnahmen pro Stream ein. Trotz dieser Entwicklung hat Spotify erst vor einem Monat angekündigt, massiv Jobs zu kürzen. So sollen mit insgesamt rund 1.500 Stellen etwa 17% aller Arbeitsplätze gestrichen werden.

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