Extreme Niederschläge hatten am vergangenen Freitag zu einem Hochwasser im Saarland geführt. Im gesamten Bundesland kam es zu überfluteten Straßen, vollgelaufenen Kellern und Erdrutschen. Eine Person kam bei einem Rettungseinsatz ums Leben. Inzwischen hat sich die Lage entspannt, die Pegel sinken. Zurück bleiben Schäden in Millionenhöhe und die Frage nach dem Umgang mit dem steigenden Risiko solcher Katastrophen.
In Saarbrücken gab es vor wenigen Wochen die erste Festnahme im Fall des rechtsterroristischen Anschlags, in dem Samuel Yeboah sein Leben verlor. Eine Demonstration durch die Saarbrücker Innenstadt fordert nun, wie seit mehreren Jahrzehnten, die lückenlose Aufklärung und zieht die Behörden zur Verantwortung: Alle nicht vernichteten Akten sollen veröffentlicht und der Verfassungsschutz abgeschafft werden.