Am Donnerstag streikten 300 wütende AWO-Beschäftigte in Köln – und das, obwohl mehrere Chef:innen den Streik untersagen wollten. Wie Eric Gerste* im Interview erzählt, geht es bei dem Streik aber nicht nur um 500 Euro mehr: „Wir wollen bessere Räume, mehr Personal und Investitionen in den sozialen Sektor, statt in Rüstung!“
Schon Mitte März schlugen Kolleg:innen der Berliner Jugendämter und aus der erweiterten sozialen Arbeit mit einem Protest vor dem Rathaus Alarm und machten auf unhaltbare Bedingungen in der Jugendsozialarbeit aufmerksam. Wir sprachen mit zwei Kolleginnen eines Jugendamtes, die in der “AG Weiße Fahnen” engagiert sind, die den Protest mitorganisiert.