Nachdem Fälle von sexualisierter Gewalt an Frauen und Mädchen gemeldet wurden, leitete Ärzte ohne Grenzen eine interne Untersuchung ein. Nach Abschluss der Untersuchung wurden 59 Fälle bestätigt und 18 Beschäftigte der Organisation entlassen. Jedes Jahr gibt es tausende Fälle systematischer sexualisierter Gewalt in Kriegsgebieten.
Die Einnahme Al-Fashirs durch die RSF bedeutet weitere Massaker an der sudanesischen Bevölkerung. An den Hintergründen wird deutlich: Auch der sudanesische Bürgerkrieg ist ein Stellvertreterkrieg imperialistischer und regionaler Machenschaften. – Ein Kommentar von Aziza Mounir.