In der deutschen Industrie muss die Arbeiter:innenklasse schwere Schläge einstecken. So wurden auch bei den letzten großen Abschlüssen, bei Ford sowie Thyssen-Krupp Stellenabbau und sogar Gehaltskürzungen beschlossen. Das Argument, die Zeiten seien auch für Unternehmen schwer, zieht nur bedingt, fahren die Aktionäre schließlich weiter ihre Dividenden ein.
Die Krise in der Autoindustrie hat neben Volkswagen und diversen Zulieferern auch Ford eingeholt. Im November verkündete das Unternehmen seinen Plan, bis Ende 2027 2.900 Stellen in Deutschland zu streichen, die meisten davon in Köln. Bei der Beschwichtigung der Kolleg:innen ist Ford kreativ und erhält Unterstützung von Betriebsrat und IG Metall. – Ein Kommentar von Enrico Telle.