Seit drei Wochen verbreiten sich unter dem Hashtag #notheidisgirl unzählige Fotos von Frauen, die sich gegen das herrschende Schönheitsideal auflehnen, das unter anderem von „Germany’s Next Topmodel“ verbreitet wird.

Im Februar soll die neue Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ starten. Bereits seit August läuft die Bewerbungsphase. Heidi Klum ruft junge Frauen dazu auf, unter dem Hashtag #ichbinGNTM2018 Fotos auf Instagram hoch zu laden und sich damit für die kommende Staffel zu bewerben.

Dagegen startete eine feministische Gruppe aus Mönchengladbach eine Kampagne unter dem Hashtag #notheidisgirl. Sie sind Freundinnen und nennen sich die „Vulvarines“. Die Frauen haben sich zusammengetan, „weil wir festgestellt haben, dass wir alle Dinge gemeinsam haben, die uns stören und in unserem Alltag belasten, die wir nicht hinnehmen wollen“, gaben sie im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk an (Link). Sie wollen mit ihrer Kampagne darauf aufmerksam machen, dass die Sendung „Germany’s Next Topmodel“ ein Schönheitsideal verbreitet, das nicht mit den realen, vielfältigen Körpern von Frauen zusammenpasst.

Mitmachen geht ganz einfach: Auf ihrer Facebookseite rufen die Vulvarines dazu auf, ein Foto von sich selbst zu machen, zusammen mit einem Blatt Papier, auf dem #notheidisgirl und eine kurze Begründung steht. Dieses Foto sollen insbesondere Frauen (Männer dürfen auch) auf Instagram, Facebook oder Twitter mit den Hashtags #notheidisgirl, #ichbingntm2018 und #sisterhood posten. Darunter sollen fünf weitere Personen nominiert werden, die sich innerhalb einer Woche der Kampagne anschließen mögen.

#notheidisgirl verbreitet sich online wie ein Lauffeuer. Hunderte Frauen haben sich schon angeschlossen.

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