Tausende gehen zu Ostermärschen auf die Straße

Vom 30. März bis 2. April fanden bundesweit wieder zahlreiche Ostermärsche statt. Das „Netzwerk Friedenskooperative“ listete über 40 Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen gegen Krieg und Militarisierung auf. Die bundesweite „Informationsstelle Ostermarsch 2018“ sprach von einem leichten Aufwärtstrend bei den Teilnehmerzahlen.

Die traditionellen Demonstrationen standen dieses Jahr für militärische Abrüstung, gegen aggressive Kriegspropaganda und Einsätze der Bundeswehr. Auch die Solidarität mit den Menschen in Afrin und gegen die türkische Invasion in Nordsyrien waren wichtige Bezugspunkte.

Ihren Ursprung hatten die Märsche, die meist am Ostersonntag stattfinden, 1958 in Großbritannien. Rund 10.000 Menschen marschierten von London zum Atomforschungszentrum Aldermaston und protestierten dabei gegen nukleare Aufrüstung. Hier entstand auch das weltbekannte „Peace-Zeichen“.

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