… und Hunderte beteiligten sich an Streiks

Gegen den Pflegenotstand sind am Mittwoch 4.000 KollegInnen aus Krankenhäusern, Altenpflegeeinrichtungen und Psychiatrien auf die Straße gegangen.  Es demonstrierten ArbeiterInnen und Auszubildende aus allen Bereichen: der Pflege, Küche, Technik, Reinigung, dem Transportdienst, den Laboren, der Zentralsterilisation und Physiotherapie.

Anlass war das Treffen der Gesundheitsminister der Länder und des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn am gleichen Tag – sie wurden bei ihrem Auftritt auf der Demonstration ausgepfiffen. Dennoch sah NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kein Problem darin, die Demonstration der Pflegekräfte gegenüber dem WDR als eine „Unterstützung“ der Gesundheitsminister zu werten.

Am Dienstag waren bereits 500 ArbeiterInnen an der Uniklinik in Düsseldorf in einen 48-stündigen Streik getreten. Im OP, in der Küche und auf den Pflegestationen gab es nur Notfall-Besetzungen, auch der Patienten-Transport wurde weitgehend lahmgelegt. Rund zwei Drittel der ursprünglich geplanten Operationen müssen nachgeholt werden.