Das Jahr 2019 geht zu Ende – auch für uns als Perspektive-Redaktion ein Grund, auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück zu schauen. Drei Mal täglich Nachrichten für ArbeiterInnen, Jugendliche, Frauen, MigrantInnen, die in diesem System nichts zu gewinnen haben – und das Interesse wird immer größer. Wir geben euch einen Einblick in die Entwicklung unserer Zeitung, die erfolgreichsten Artikel und Kommentare:

In diesem Jahr konnte unsere gerade zweieinhalb Jahre laufendes Nachrichtenportal perspektive-online.net insgesamt 407.000 einzelne Seitenaufrufe verzeichnen, das sind durchschnittlich rund 1.100 Seitenaufrufe am Tag. Das ist eine Verdoppelung im Vergleich zu 2018, damals waren es rund 203.000 Aufrufe bei etwa 500 Seitenaufrufen am Tag. Im Oktober und November diesen Jahres durchbrachen wir erstmalig die Marke von mehr als 50.000 Seitenaufrufen pro Monat.

Auch unsere NutzerInnen, also die Anzahl der verschiedenen Menschen, die auf unsere Website zugegriffen haben, konnten wir fast verdoppeln. Waren es im Jahr 2018 noch rund 120.000 NutzerInnen, waren es in diesem Jahr bereits mehr als 200.000.

Besonders erfolgreiche Artikel waren in diesem Jahr eine Nachricht über die Prügelattacke gegen den Kameruner Tonou Mbobda, über Mobilfunk-Betrug von Debitel, die Steuerflucht von Amazon, die Pleitewelle der Automobilzulieferer und die Familienpolitik der Bundesregierung.

Die erfolgreichsten Kommentare behandelten die wahren Ursachen der Wirtschaftskrise, den Mord an Walter Lübcke, den 8.März als neuen Feiertag, die Show der EU-Wahlen und die Jagd des Staats auf arme Menschen.

Reichweite in sozialen Medien erhöht

Auch unsere Reichweite bei Facebook konnten wir dieses Jahr massiv steigern. So konnten wir unsere „Likes“ von knapp 2.000 auf 4.000 erhöhen. Bei unseren AbonnentInnen konnten wir sie sogar von 2.100 auf rund 4.800 steigern.

Unsere Reichweite war dabei ungleich höher: Gleich drei Videos, die Polizeigewalt gegen Geflüchtete, gegen einen Kurden und gegen AntifaschistInnen dokumentierten, erreichten jeweils zwischen 100.000 und 320.000 Klicks.

Auch beim Kurznachrichtendienst flatterten unsere Tweets jeden Monat über 70.000 Mal durch den Twitter-Feed, und wir konnten hunderte neue FollowerInnen hinzugewinnen. Bei Instagram liegen wir bei nun knapp 1.000 AbonnentInnen.

Auch die AbonnentInnen in unserem Whatsapp- und Telegram-Newsletter konnten wir auf mittlerweile rund 450 Personen steigern, die jeden Tag die neusten Nachrichten direkt auf ihr Handy bekommen.

Perspektive auf der Straße und als Team

Doch wir waren nicht nur online unterwegs: auch dieses Jahr haben wir wieder jeden Monat eine Druck-Ausgabe veröffentlicht, mit einer Gesamtauflage von 60.000 Stück. Sie wird direkt in den ArbeiterInnenvierteln dieser Republik verteilt und gesteckt – um Perspektive bekannter zu machen und um sie in unserer alltäglichen politischen Praxis einzusetzen.

Zuletzt konnten wir auch unser Perspektive-Team um neue KorrespondentInnen erweitern und haben auch immer öfter Artikel von uns vorher noch nicht bekannten Personen und Initiativen zugesandt bekommen. Dafür ein großes Dankeschön!

2020 kann kommen – mit eurer Unterstützung!

Auch im kommenden Jahr wird es natürlich mit Perspektive Online weitergehen – mit dem Ziel, noch mehr Menschen in unser kleines Projekt einzubeziehen und noch mehr zu erreichen.

Perspektive wird von Menschen gemacht, die glauben, dass wir uns nicht auf Medien verlassen können, die Teil großer Konzerne sind oder staatlich finanziert werden. Diese Medien werden niemals KapitalistInnen oder staatliche Einrichtungen so scharf beobachten und kritisieren, wie es für einen guten Journalismus notwendig ist, denn sie sind eben nicht „unabhängig“.

Deshalb setzen wir auf selbst finanzierten Journalismus von unten, in dem wir ArbeiterInnen, Jugendliche und MigrantInnen eine Plattform geben, um gemeinsam unsere Stimme zu finden und zu Papier zu bringen.

Um unsere Ziele auch im kommenden Jahr zu erreichen, benötigen wir deshalb weiterhin die tatkräftige Unterstützung all unserer LeserInnen: Werdet selbst KorrespondentIn, verteilt die Print-Ausgabe, werbt finanzielle UnterstützerInnen für den „Verein für politische Bildung und unabhängigen Journalismus“ oder bei „Steady“ – oder werdet selbst Mitglied.

Lasst uns Perspektive als eine Zeitung unserer gemeinsamen Bewegung für soziale und ökonomische Gerechtigkeit begreifen und sie zusammen aufbauen!

Die Perspektive-Redaktion wünscht allen LeserInnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Wir schreiben für Perspektive – ehrenamtlich und aus Überzeugung. Wir schalten keine Werbung und nehmen kein Geld von Staat oder Konzernen an. Hilf' uns dabei, unseren unabhängigen Journalismus zu erweitern: mit einer einmaligen Spende, einem regelmäßigen Beitrag bei Paypal, Steady oder am besten als Mitglied in unserem Förderverein.