Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) haben am Dienstag umfangreiche Warnstreiks begonnen. Während die Forderungen der ver.di nicht ausreichen, setzen die Beschäftigten vor der zweiten Verhandlungsrunde ein Zeichen. Der Streik steht im Schatten der Sozialkürzungen der letzten Jahre.
Am 17. November veröffentlichte ver.di stellvertretend für weitere DGB-Gewerkschaften sowie den Deutschen Beamtenbund die Forderungen für die anstehende Tarifrunde der Länder. Der Tarifkampf der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst steht im Zeichen der aktuellen Kürzungs- und Aufrüstungspolitik. Welche Rolle dabei der Staat, die Gewerkschaften und die Beschäftigten selbst einnehmen. – Ein Kommentar von Eric Hausmann.