Der G7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern ist am Dienstag zu Ende gegangen. Bei dem 170 Millionen Euro teurem Spektakel wollten die Staatschefs aus den USA, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Japan, Deutschland, Italien und Frankreich Geschlossenheit im internationalen Konkurrenzkampf präsentieren. Geeinigt haben sie sich auf militärische Aufrüstung, ökonomische Einhegung Chinas, Wirtschaftskrieg gegen Russland und einige minimale Hilfen in der Hungerkrise.
Mit dem Jahreswechsel hat Deutschland für 2022 den Vorsitz über den G7-Gipfel übernommen. Auf der Website g7germany.de kündigt man an, diesen Staatenkreis von westlichen Industrienationen zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz und gerechter Welt zu machen. Warum die ganze Entstehung des G7-Bundes und deren fadenscheiniger Argumente an Heuchelei kaum noch zu überbieten sind und wir unbedingt dagegen vorgehen müssen. - Ein Kommentar von Julius Kaltensee.